Das Alliage Quintett
Das Alliage Quintett wurde ursprünglich als Quartett von
Prof. Daniel Gauthier (Sopransaxophon) ins Leben gerufen, Inhaber der einzigen Professur für klassisches Saxophon in Deutschland (HfM Köln). Hochkarätige Musiker komplettieren das Ensemble:
Hayrapet Arakeyan (Altsaxophon) und
Sebastian Pottmeier (Baritonsaxophon) absolvierten eine internationale Ausbildung (u.a. in Amsterdam, Bordeaux und Paris) und lehren an deutschen Hochschulen.
Der Armenier Koryun Asatryan (Tenorsaxophon) vervollständigt sein breites Musikstudium in Köln. Als Alliage Quartett konzertierten sie in ganz Europa, die 2005 erschienene CD „Una voce poco fa” wurde mit dem ECHO KLASSIK ausgezeichnet.
Jang Eun Bae (Piano) gehört seit Kurzem fest zur Besetzung und sorgte damit für die Umbenennung. Sie ist eine hervorragende Kennerin der Saxophonliteratur und Kammermusikerin. Ihr Musikstudium absolvierte sie in Europa bei bedeutenden Lehrern wie Aloys Kontarsky in Köln und Hans Leygraf in Salzburg. Sie ist Dozentin an der Hochschule für Musik Köln und regelmäßiger Gast an der Internationalen Sommerakademie des Mozarteum Salzburg.
Saxophone plus…
Die Kombination mit traditionellen Instrumenten der klassischen Musik, insbesondere dem Klavier, bereichert den homogenen Klang der vier Saxophone zu fast orchestraler Fülle. Durch den Brückenschlag zur Tradition wird das jüngste Blasinstrument somit auch zum Vermittler klassischer Ideale.
Das Repertoire
Im Mittelpunkt der musikalischen Arbeit stehen bekannte Meisterwerke der Musik, exklusiv für das Alliage Quintett bearbeitet, mit außergewöhnlicher Sensibilität arrangiert und optimal auf das Ensemble zugeschnitten: u.a. Vivaldis Vier Jahreszeiten, Mendelssohns Sommernachtstraum, Rimski-Korsakows Sheherazade, die Carmen von Bizet und Gershwins Porgy and Bess. „Das Spiel der fünf Musiker, geprägt von Klangästhetik, Sorge ums Detail und einer beeindruckenden Farbvielfalt” (Pizzicato) gibt den Meisterwerken einen neuen, betörenden Glanz und dem Saxophon eine bis dato unbekannte Stimme als vielfältigstes Instrument der klassischen Musik.
Wie außerordentlich erfrischend ein saxophonistischer Ausflug in andere Epochen sein kann, vermitteln die aktuellen CDs „Una Voce Poco Fa” und “A la Recherche Du Rêve Perdu”, auf denen Opern-Paraphrasen von Mozart, Bizet, Rossini, Puccini und Gershwin und Musik der deutschen Romantik von Robert Schumann und Felix Mendelssohn- Bartholdy zu hören sind.
Über Bearbeitungen und Arrangements hinaus nehmen Originalwerke des Saxophonquartett-Repertoires eine wichtige Stellung ein. Hierzu zählen die großen Quartette von Alexander Glazunow und Florent Schmitt ebenso wie Werke der Neuen Musik von Georges Aphergis und Iannis Xenakis.
Der Name
Das Saxophon besteht aus einer Legierung von Kupfer und Zink. Von dieser Materialverschmelzung (frz. alliage) leitet das Quintett seinen Namen ab, denn sie veranschaulicht im übertragenen Sinn auch die Einheit und das Selbstverständnis des Ensembles. Fünf unterschiedliche Musiker verschmelzen zu einem homogenen Ganzen. Das Alliage Quintett steht damit für anspruchsvolle organische Spielkultur und mitreißende Musizierfreude.







